Konfi 3
In Tuttlingen gibt es das Modell Konfi 3/8. Der Konfirmandenunterricht in der 3. Klasse ist eine wichtige Station auf dem Weg des Glaubens zwischen Taufe und Konfirmation. In Kleingruppen, die sich bei Eltern der Konfi 3 Kinder treffen, wird erzählt, gesungen, gebastelt, gespielt. Eltern sind eingeladen, sich als Tischmütter und Tischväter zu betätigen und mit ihren Kindern gemeinsam über wichtige Fragen des Glaubens nachzudenken. Sie werden dafür vom Pfarrer, von der Pfarrerin geschult und begleitet. In regelmäßigen Abständen trifft sich auch die ganze Gruppe. Zu Konfi 3 gehört wesentlich, dass miteinander Familiengottesdienste gestaltet werden. Es wird Gemeinschaft erlebt und gemeinsam Abendmahl gefeiert.

Konfi 8
Der zweite Teil der Konfirmandenzeit ist im Jugendalter und findet seinen Abschluss in dem Fest der Konfirmation. Zusammen mit Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben verstehen zu lernen, ist bereichernd und wunderschön.
Nach einer Auftaktveranstaltung im Juni oder Juli beginnt der Konfirmandenunterricht nach den Sommerferien und endet mit der Konfirmation an einem Wochenende im Mai. Er findet immer mittwochs nachmittags statt.
Zum Konfirmandenunterricht gehören auch Konfifreizeiten und ein Gemeindepraktikum. Das Gemeindepraktikum ermöglicht, die verschiedenen Bereiche der Gemeindearbeit besser kennen zu lernen und sich auch selbst aktiv und kreativ einzubringen. Die Teilnahme am Konfirmandenunterricht, am Gemeindepraktikum und an den Konfifreizeiten ist Voraussetzung für die Konfirmation.
Wer nicht getauft ist, kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen und bereite sich so auf seine Taufe vor.
Konfirmiert werden in der Regel Jugendliche im 8. Schuljahr. Die Einladung zur Anmeldung zur Konfirmation jahrgangsweise. Grundsätzlich ist die Teilnahme am Konfirmandenunterricht allerdings nicht an die Schulklasse oder das Alter gebunden. Konfirmandeneltern werden bei Elternabenden über Inhalte und organisatorische Fragen des Konfirmandenunterrichts und der Konfirmation informiert. Gerne können Sie sich mit Fragen an ihr zuständiges Pfarramt wenden.