
Sterbende zu begleiten gehört zum Grundauftrag der christlichen Gemeinde. Pfarrer und Pfarrerinnen kommen selbstverständlich, wenn Sie zu Kranken und Sterbenden gerufen werden. Auch die ökumenische Hospizgruppe bietet Hilfe an.
Gut ist es, wenn man sich auf das Sterben vorbereiten kann. Dazu gehört auch, dass man mit seinen Angehörigen bespricht, wie man bestattet sein möchte. Es ist auch hilfreich, sich über die Bestattung selbst Gedanken zu machen, vielleicht Lieder oder Bibeltexte dafür auszusuchen.
Zu einem solchen Gespräch kann man auch einen Seelsorger bitten.
Als nächste Angehörige entscheiden Sie die Bestattungsform und Einzelheiten der Bestattung, wenn vor dem Tod keine Wünsche geäußert wurden. Sie können den Ablauf der Trauerfeier durch Liedwünsche und die Wahl eines Bibeltextes für die Traueransprache mitbestimmen.
Häufig wird als Bibeltext der Denkspruch des Verstorbenen, der Verstorbenen gewählt.
Im Trauergespräch wird der Lebenslauf eine Rolle spielen. Darauf können Sie sich vorbereiten.

Schön ist es, wenn man die Möglichkeit gefunden hat, sich noch vor dem Tod über die Bestattung gemeinsam zu verständigen. Denn wenn der Todesfall eintritt gibt es eine Menge Dinge, die in kurzer Zeit geregelt werden müssen.
Je mehr da schon im Voraus geklärt ist, desto besser.
In der Regel übernimmt ein Bestattungsunternehmen die Planung. Es ist aber wichtig, das zuständige Pfarramt so früh wie möglich in die Planung mit einzubeziehen.
Sie sind als Trauernde nicht allein.
Im Trauerkaffe können Sie ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es eine Trauergruppe für Angehörige nach Suizid.
Zeiten und Orte erfragen Sie im Gemeindebüro oder bei ihrem zuständigen Pfarramt.